Abistreich endet in Chaos: Schüler verursachen hohe Schäden
Ein unbedachter Abistreich hat in einer Schule für erheblichen Schaden gesorgt. Schüler müssen nun die Kosten tragen, die anderen Schüler und Lehrer über Wasser halten werden.
In einem unglücklichen Vorfall während des traditionellen Abistreiks haben Schüler einer Gymnasialklasse in einer kleinen Stadt in Deutschland nicht nur für Aufregung gesorgt, sondern dabei auch einen beträchtlichen Sachschaden angerichtet. Der Scherz, der ursprünglich zur Feier des Schulabschlusses gedacht war, entwickelte sich schnell zu einem Desaster, als mehrere Schüler durch ein nicht ganz durchdachtes Vorhaben größere Schäden an Schulgebäuden und Einrichtungen verursachten.
Wie es oft der Fall ist, schien die Idee auf den ersten Blick harmlos. Ein paar Luftballons hier, etwas bunter Konfetti dort und die Ankündigung, die Schulflure in eine festliche Umgebung zu verwandeln. Doch die Realität sah schnell anders aus. Statt eines frohen Festes sorgten die Aktionen für Chaos in den Hallen, als einige Schüler beschlossen, ihrer Phantasie freien Lauf zu lassen und in der Folge eine gewaltige Sauerei hinterließen. Neben den unvermeidlichen Luftballons entpuppte sich auch der Einsatz von Farbe als eine weniger geniale Idee, die, wie man so schön sagt, schiefging.
Das Resultat? Mindestens 15.000 Euro an Schäden. Die Schulleitung war entsetzt und die betroffenen Schüler, die eigentlich nur einen spaßigen Abistreich im Sinn hatten, mussten sich nun mit den Konsequenzen auseinandersetzen. Ein Betrag, den die Schülerschaft wohl selbst aufbringen muss, was sicher dazu beiträgt, die festliche Stimmung des Abiturs zu dämpfen und die Eltern in Aufruhr zu versetzen.
In Zeiten, in denen Nachhaltigkeit und Verantwortung großgeschrieben werden, stellt sich die Frage, wie solch ein Vorfall geschehen konnte. Ist es wirklich so schwer, die Dimensionen von Spaß und Dummheit in den Griff zu bekommen? In einer Welt, in der die sozialen Medien die Möglichkeiten der Selbstdarstellung nahezu unbegrenzt erweitern, könnte man annehmen, dass der gesunde Menschenverstand und das Bewusstsein für die eigenen Taten ebenso wichtig sein sollten.
Doch während viele Schüler in den sozialen Medien die Bilder des Chaos teilen, ist die Realität für die Verantwortlichen weitaus weniger glamourös. Eine ganze Schule sieht sich nun nicht nur mit den Folgen dieses Abistreiks konfrontiert, sondern muss auch die Verantwortung und die Kosten für die Wiederherstellung der Schäden tragen. Die Schulleitung hat bereits zu verstehen gegeben, dass sie rechtliche Schritte in Betracht zieht, um die Schäden von den verantwortlichen Schülern einzufordern.
Ähnliches haben wir bereits in der Vergangenheit gesehen, doch jedes Mal bleibt die Frage: Was können Schulen tun, um solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern? Vielleicht sollten Abistreiche etwas strenger beaufsichtigt werden, oder es könnte eine Diskussion darüber geben, was in Anbetracht des ehrwürdigen Anlasses in Ordnung ist und was nicht. Ein Strickpullover mit Konfetti ist eine Sache, der Schulflur in eine Farbschlacht zu verwandeln, eine ganz andere.
Die betroffenen Schüler werden alsbald mit den finanziellen Folgen ihrer Taten konfrontiert. Die Einsicht, dass ihr vermeintlicher Spaß auf Kosten anderer ging, wird sich wahrscheinlich erst später einstellen, während die Schule sich erst einmal um die Beseitigung der Schäden kümmern muss. Während die einen aus dem Chaos lernen, wird es für andere einfach eine Lehre für die Zukunft sein.
So bleibt die Frage, ob der Spaß wirklich den Preis wert war. Hoffentlich haben die Schüler nicht nur einen bleibenden Eindruck in Form von Schäden hinterlassen, sondern auch eine Lektion für die kommenden Generationen von Abiturienten gelernt. Schließlich könnte der neue Abiturjahrgang in den nächsten Jahren an ihren eigenen Streichen arbeiten und hoffen, dass sie nicht in die gleichen Fallen tappen.
Die Ereignisse zeigen nicht nur die Unsinnigkeit unüberlegter Aktionen, sondern auch die Notwendigkeit, sich auch beim Feiern und Spaß haben an die grundlegenden Prinzipien von Respekt und Verantwortung zu erinnern. Denn wer weiß, vielleicht kommt der nächste Abistreich ohne Chaos und mit einem Hauch von Anstand daher.
Aber wer will schon einen Abistreich ganz ohne Chaos?
Ein bisschen Aufregung gehört schließlich dazu. Nur vielleicht nicht in diesem Maße.